Das aktuelle Thema der Blogwochen lautet heute: „Verändert Bloggen etwas?“ Meine Meinung dazu darf natürlich nicht fehlen. Unter anderem auch deswegen, weil ich das Thema vor einigen Wochen vorgeschlagen hatte 😉
Bloggen bringt doch nichts
- „Ich blogge eigentlich nur aus Spaß.“
- „Als Blogger kann man nichts bewegen.“
- „Meine Artikel lesen eh nur wenige Leute.“
Seht ihr das auch so? Ich sehe das ganz anders. Ich bin mir sicher, dass ich durch meine Blogartikel etwas verändern kann. Und zwar in mehrfacher Hinsicht.
Warum Bloggen etwas verändert
Tipps & Tricks
Ich kann anderen Tipps & Tricks verraten, mit denen ich ihnen bei Problemen helfen kann. Das kann eine konkrete Hilfestellung sein, wie in dem Artikel Antispam Bee verhindert KI-Spam. Oft ist es aber auch wichtig, anderen einen Überblick zu verschaffen, wie in dem Artikel Meine 5 wichtigsten WordPress-Plugins.
Zum Nachdenken anregen
Ich kann anderen aber auch helfen, in dem ich Artikel poste, die zum Nachdenken anregen, wie bspw. in dem Beitrag Der Abschied von WhatsApp – Teil 1: Das Problem. Mir ist klar, dass ich es nicht schaffe, alle Leser zur sofortigen Deinstallation von WhatsApp zu animieren. Ich rege den einen oder anderen aber vielleicht zum Nachdenken an und zeige ihm mit Signal eine Alternative auf. Viele, wahrscheinlich sogar die meisten, werden nichts ändern und WhatsApp weiterhin verwenden.
Einige wenige werden sich aber weiter informieren. Auch diese werden wahrscheinlich nicht sofort auf einen anderen Messenger umsteigen. Aber im Laufe der Zeit gibt es eventuell doch einige, die sich von WhatsApp verabschieden. Und den Keim zu dieser Umstellung habe vielleicht ich gepflanzt 🙂
Wohlfühlartikel
Manchmal schreibe ich aber auch Artikel, die keine Hilfestellung sind und auch niemanden zum Nachdenken anregen sollen. In dem Beitrag Das Terbo-Modem erinnere ich mich an die Zeit der 1990er Jahre zurück, als die ersten Computer-Netze entstanden. Menschen, die diese Zeit auch erlebt haben, freuen sich bestimmt über diesen Rückblick. Bei ihnen entsteht ein Wohlgefühl.
Beitrag zur Debatte
Mit der Blogparade #relevant leisten Jürgen und ich auch einen Beitrag zu einer Debatte, in dem wir bspw. andere Blogger bitten, Alternativen zu Amazon aufzuzeigen.
Hilfe zur Selbsthilfe
Natürlich profitieren nicht nur andere von meinem Blog. Ich helfe mir manchmal auch selbst. In dem Artikel So funktioniert der Umzug von Blogartikeln habe ich eine Anleitung verfasst, die ich bei der nächsten Verschiebung wieder nutzen kann. Wenn ich sie nicht geschrieben hätte, hätte ich beim nächsten Mal alles vergessen und müsste wieder von vorne anfangen.
Ich helfe mir aber auch selbst, in dem ich mich reflektiere und mir Gedanken darüber mache, warum ich eigentlich blogge. Ein Absatz in dem Artikel lautet übrigens: Ich kann die Welt verbessern.
Mein Blog verändert was
Wie ihr seht, bewirkt mein Bloggen einiges. Ich helfe bei Problemen und rege zum Nachdenken an. Ich sorge dafür, dass sich andere wohlfühlen und leiste einen Beitrag zu einer Debatte. Außerdem helfe ich mir manchmal auch selbst.
Deiner aber auch
Natürlich verändere nicht nur ich etwas. Auch du gibst Denkanstöße und hilfst bei Problemen weiter. Auch dein Blog ist wichtig, selbst wenn deine Artikel vielleicht nur 10 Leute lesen. Diese Zehn erkennen aber einen Sinn in dem, was du schreibst. Wenn das nicht so wäre und sie sich langweilen würden, würden sie deine Beiträge nicht lesen.
Einfach weiterbloggen
Wir alle bewirken etwas mit unseren Artikeln. Wir haben alle Einfluss auf unsere Leser. Natürlich verändert nicht jeder Beitrag von uns die Welt. Vor allem nicht sofort. Aber schon alleine dadurch, dass wir unsere Sicht der Dinge darstellen, können wir etwas bewirken.
Also bloggt einfach weiter. Seid sicher, ihr könnt dadurch etwas verändern.
Bildquelle: Das Bild wurde mit dem KI-Generator ChatGPT erstellt.






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