Wenn Jürgen und ich ein neues Thema veröffentlichen, ist die Spannung groß. Wie wird es angenommen? Machen viele mit, nur einige oder gar keiner? Im vergangenen Monat war ich zugegebenermaßen etwas skeptisch. Das Thema lautete Brief, E-Mail, Chat – Wie kommunizierst du schriftlich? Das war schon sehr allgemein gehalten. Ich wäre keinem böse gewesen, wenn er nicht mitgemacht hätte. Aber das Gegenteil trat ein. Insgesamt gab es 11 Teilnehmer. Das war deutlich mehr als ich erwartet hatte.
Es gab nicht nur viele Artikel. Sie waren teilweise auch sehr ausführlich gehalten. Anscheinend gab es bei dem Thema viel zu erzählen.
Mascha machte mit ihrem Beitrag Die Sache mit der Kommunikation den Anfang. Sie erzählt von der Zeit als sie mit einem langsamen Modem Kundin bei AOL war. Den Messenger mochte sie nicht, aber sie genießt es bis heute E-Mails zu schreiben und kostenlos zu versenden.
Björn hat sich mit einem Nicht-Artikel an der Blogparade beteiligt. In seinem Beitrag Brief, E-Mail, Chat? schreibt er, dass er Briefe nur noch an Behörden schickt. Privat nutzt er einen Messenger und seit kurzem auch wieder IRC.
Tommi schreibt in Brief, E-Mail, Chat – Wie kommunizierst du schriftlich?, dass er viele E-Mails erhält und verschickt. Seinen Signal-Messenger verwendet er nur zum Kontakt mit seiner Spielgruppe.
Einsichten eines Tastaturmenschen lautet der Titel von Stefans Artikel. Er schreibt ungerne Briefe oder Postkarten, was er mit seiner schlecht lesbaren Handschrift erklärt. Privat und beruflich nutzt er vor allem E-Mails. Dabei gibt es auch kulturelle Unterschiede. In den USA werden viele Floskeln verwendet, während die Deutschen sich direkter ausdrücken.
Armin macht zum ersten Mal bei der Blogparade #relevant mit. In seinem Artikel Brief, E-Mail, Chat – Wie kommunizierst du schriftlich? berichtet er, dass er noch Briefe versendet und diese sogar zweimal schreibt. Zuerst als Entwurf und danach in einer besser lesbaren Form. Zum Schreiben verwendet er neben dem Kugelschreiber auch Gelstifte, Rollerballs und Bleistifte als Schreibgeräte.
Auch Anni von Texte und Tee feierte ihre #relevant-Premiere. Sie hat mehrere Brieffreundinnen in der ganzen Welt, denen sie regelmäßig Nachrichten auf Papier schickt. Zum Schreiben nutzt sie dabei einen von ihren vier Füllfederhaltern. Sehr stilecht, wie ich finde.
Angela ist auch wieder mit dabei. Sie schreibt in ihrem Artikel Wie ich schriftlich kommuniziere, dass sie öfters Briefe an Politiker verschickt. Von den meisten Parteien erhält sie eine Antwort. Von einer allerdings nur einmal. Lest ihren Beitrag, wenn ihr wissen wollt, um welche Partei es geht
Lorenzo schreibt in seinem Artikel, dass er Briefe nur an Ämter und Banken schickt. Am liebsten schreibt er E-Mails, weil er sich dabei beliebig viel Zeit lassen kann. Früher hat er auch viel gefaxt, aber heute nutzt er dieses Telekommunikationsgerät nicht mehr.
Carsten erzählt in seinem Artikel Schreib mal wieder, dass früher bei eiligen Nachrichten Telegramme verschickt wurden. Als Messenger nutzt er WhatsApp, weil dieser Dienst am weitesten verbreitet ist. Er ist auch in einigen Chatgruppen angemeldet.
Kurz vor Teilnahmeschluss veröffentlichte Anje noch ihren Artikel Kommunikationsvorlieben. Sie schreibt gerne E-Mails, weil diese nach dem Versenden automatisch abgelegt werden. Ihr bevorzugter Messenger-Dienst ist Telegram, weil dieser sich automatisch über alle ihre Geräte synchronisiert.
In meinem Artikel Am liebsten chatte ich schreibe ich, dass ich am liebsten mit dem Signal-Messenger chatte 😉 Anfang der 2010er Jahre hatte ich mir einen Online-Fax-Account mit einer festen Vorwahl eingerichtet. Viel genutzt habe ich ihn nicht, höchstens mal, um einen Vertrag zu kündigen.
Das nächste Thema
Morgen startet die nächste Ausgabe der Blogparade #relevant. Diesmal stehen zwei Wörter im Mittelpunkt, die in der Kommunikation sehr häufig genutzt werden.
Bildquelle: Das Bild wurde mit dem KI-Generator Perplexity.ai erstellt.

Oh, schön.
Vielen Dank, Erik!