Lerche oder Eule? Welcher Chronotyp bist du? lautet das aktuelle Thema der Blogparade #relevant. Für mich gibt es auf diese Frage eine klare Antwort. Ich bin eindeutig eine Eule.
Morgens
Morgens um 7 Uhr klingelt bei mir der Wecker. Ich stehe nicht sofort auf, sondern bleibe noch mindestens 15 bis 20 Minuten liegen. Danach muss ich hetzen, denn ich habe nur eine halbe Stunde Zeit für Frühstück, Körperpflege und Anziehen. Im Anschluss daran fahre ich mit dem Fahrrad ins Büro. Die kurze 10-minütige Fahrt sorgt dafür, dass ich danach wach bin.
Abends
Ins Bett gehe ich meistens gegen Mitternacht. Das mache ich aber eher aus Vernunft, weil ich ja morgens früh aufstehen muss. Ansonsten könnte ich auch locker bis 1 oder 2 Uhr wach bleiben. Früher habe ich das auch gerne gemacht, wenn ich am nächsten Tag freihatte. Ich habe mir das aber inzwischen abgewöhnt, weil ich gemerkt habe, dass es schwierig ist, wieder in den gewohnten Rhythmus zu finden.
Wenn ich bspw. in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis 2 Uhr wach bleibe, mich am Sonntagabend aber um Mitternacht hinlegen muss, hatte mein Tag ja nur 22 Stunden. Das führt dann meistens dazu, dass ich nicht sofort einschlafen kann und am nächsten Morgen noch zerschlagener bin also sowieso schon.
Lerchen haben einen besseren Ruf
Ich hatte eine Kollegin, die eine Lerche war. Sie hat morgens um 5:30 Uhr schon E-Mails aus dem Home-Office geschrieben. Sie hat das natürlich gerne erzählt und wurde von allen dafür bewundert.
Ich habe auch lange Jahre in einer Firma gearbeitet, in der der Chef schon um 7 Uhr da war. Ich kam dagegen kurz vor 9 Uhr als Letzter und wurde dafür oftmals schief angesehen. Dass ich abends bis 17:30 Uhr im Büro war und auch voll gearbeitet habe, hat keiner mitgekriegt. Die anderen Kollegen waren zu diesem Zeitpunkt ja bereits im Feierabend.
Ich bin gerne eine Eule
Obwohl die Lerchen für ihr frühes Aufstehen bewundert werden, bin ich trotzdem gerne eine Eule. Wenn ich während der Woche mit Freunden ins Restaurant gehe, ist es für mich überhaupt kein Problem, bis 22 oder gar 23 Uhr dort sitzen zu bleiben. Ich bin dann auch noch bis zuletzt aktiv und kein bisschen müde. Die Lerchen kommen entweder gar nicht erst mit ins Restaurant oder verabschieden sich spätestens um 21 Uhr. Sie verpassen dadurch einen Teil des Abends. Morgens, wenn sie früh aufstehen, sind sie oft alleine, weil die anderen ja noch schlafen.
Der Chronotyp ist Veranlagung
Letztlich kann sich den eigenen Chronotyp ja sowieso niemand aussuchen. Es ist einfach Veranlagung, ob man eine Lerche, eine Eule oder irgendwas dazwischen ist.
Bildquelle: Das Bild wurde mit dem KI-Generator Perplexity.ai erstellt.

Das hängt wohl auch stark von den Lebensumständen ab. Als Junger ohne Familie, hab ich bis 8 geschlafen und war um 9 im Büro. Heute mit Familie bin ich um 5:30 auf und knapp nach 7 im Büro. Und das ist auch vollkommen in Ordnung für mich. Ich hab es früher genossen und ed passt auch jetzt.