Die Ecosia GmbH, die die grüne Suchmaschine Ecosia betreibt, hat gestern die Einführung eines weiteren Nobelpreises angeregt. Dieser soll an Wissenschaftler gehen, die sich um den Klimaschutz verdient machen.
Bei solchen Vorschlägen gibt es meistens eine große Gemeinsamkeit. Es wird irgendwas gefordert, aber selbst nichts dafür getan. Ecosia hat eine andere Herangehensweise. Die Firma hat bei einem Notar 1.000.000 Euro hinterlegt. Dieser Betrag soll an die Nobelpreis-Stiftung ausgezahlt werden, falls diese im nächsten Jahr zum ersten Mal einen Wissenschaftler mit einem Klima-Nobelpreis auszeichnet.
Beim Klimaschutz ist es so, dass sich fast alle Wissenschaftler einig sind, dass dringend weitere Schritte zur Verbesserung des Klimas unternommen werden müssen. Das Problem ist also nicht das mangelnde Wissen. Deshalb soll die Auszeichnung unter anderem an Forscher verliehen werden, die gute Ideen für die Umsetzung entwickeln.
Nach den Vorstellungen von Ecosia soll der Preis zum ersten Mal im Dezember 2026 verliehen werden. Die gestifteten 1 Million Euro sind die Summe, die die Gewinner der anderen Nobelpreise erhalten. Der Preis soll wie der Preis für Wirtschaftswissenschaften von der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm überreicht werden.
Meine Meinung zum Klima-Nobelpreis
Nobelpreis-Kategorien sind rar gesät. Der Preis wird nur in wirklich bedeutenden Wissenschaften verliehen. Der Klimaschutz gehört dazu. Also, liebe Nobelpreiskomitee-Verantwortliche: Nutzt die Chance, nickt mit den Köpfen und führt den Klima-Nobelpreis ein.
PS: Bevor es irgendwelche Spekulationen gibt. Ich werde von Ecosia nicht gesponsert. Es ist reiner Zufall, dass ich zwei Artikel hintereinander über diese Firma veröffentliche. Ich nutze deren Suchmaschine und bin so darauf gestoßen.
Bildquelle: Das Bild wurde mit dem KI-Generator ChatGPT erstellt.


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