Bei Mastodon gibt es ein kleines Scharmützel wegen meines letzten Artikels. Mir wird vorgeworfen, ich würde Clickbaiting betreiben. Eigentlich ist die Sache der Rede nicht wert, aber ich will an dem Beispiel erklären, wie ich meine Artikel in Mastodon teile.
Clickbaiting-Vorwurf auf Mastodon
In dem Artikel Wikipedia-User stimmten über KI-Nutzung ab erwähnte ich am Anfang das Ergebnis des Vorschlags. In Mastodon veröffentlichte ich nur einen Auszug des Artikels. Das Vorschlagsergebnis war darin nicht enthalten. Daraufhin warf mir ein User vor, ich würde Clickbaiting betreiben. Ich hätte die wichtigste Information, nämlich das Ergebnis des Vorschlags nicht erwähnt, um User zum Klicken des Links zu motivieren. Ich bin eigentlich nicht der Meinung, dass das Votingresultat die wichtigste Information in diesem Artikel war. Aber das nur mal so nebenbei.

ActivityPub erstellt Mastodon-Posting automatisch
Viel interessanter ist ja, wie das Posting in Mastodon zustande kam. Ich verwende auf diesem Blog das WordPress-Plugin ActivityPub von Matthias Pfefferle. Ich will jetzt nicht ins Detail gehen, aber grob gesagt wird damit mein Blog an das Fediverse angeschlossen. Wenn ich einen Artikel veröffentliche, erstellt das Plugin ein Posting in Mastodon. Darin enthalten ist der Titel, der Anfang des Artikels, der Link und das Bild. Außerdem werden noch die Hashtags und der Alt-Text des Beitrags eingebunden. Dieses Posting wird vollautomatisch erstellt. Mit Clickbaiting hat das nichts zu tun.
Blogger bereichern Mastodon
Für mich als Blogger ist so ein Plugin natürlich ungeheuer praktisch. Ich erhöhe damit meine Reichweite, ohne dass ich einen Finger krumm machen muss. Aber ich denke, dass ich mit meinen Beiträgen auch Mastodon bereichere. Nicht nur, dass ich ab und zu Artikel über das Fediverse schreibe und darin Werbung für das Netzwerk mache. Meine Beiträge und auch die anderer Blogger sorgen für Abwechslung in Mastodon. Könnt ihr euch diesen Kurznachrichtendienst ohne Links zu Blogartikeln vorstellen? Ich nicht.
Wenn ein Mastodon-User einen Link zu einem Blogartikel von mir sieht, hat er mehrere Möglichkeiten. Wenn ihn das Thema nicht interessiert, kann er ihn einfach ignorieren und weiter scrollen. Wenn der Artikel für ihn interessant ist, kann er den Link anklicken und den Beitrag lesen. Oder als dritte Möglichkeit kann er das Thema selbst recherchieren und für andere fix und fertig aufbereiten. So wie ich das hier mache. Aber so viel Aufwand will natürlich nicht jeder treiben.
Bildquelle: Das Bild wurde mit dem KI-Generator Perplexity.ai erstellt.

Nein, tust du nicht.
Danke, John 🙂
Warum rechtfertigst du dich? Auf die eigenen Beiträge neugierig zu machen, ist doch völlig legitim. Und wie du schreibst: Niemand muss den Links folgen.
Viele Blogger wissen ja, wie das ActivityPub-Plugin funktioniert. Aber Mastodon-User, die kein Blog betreiben, können es nicht wissen. Deshalb habe ich es einfach mal erklärt.
Nein. Tust du nicht.
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Ich schreibe für jeden Beitrag einen Textauszug, der wird dann präsentiert. Der ist dann aber auch immer so knapp, dass vielleicht auch andere Menschen ihn als clickbaity empfinden. 100% kannst du es nicht allen recht machen. Was ich für Clickbait halte wäre eher: „Skandal! KI-Abstimmung auf Wikipedia! Was dann passierte, wird dir den Atem rauben!“ Und so war dein Beitragsanfang ja beim besten Willen nicht.
Ja, so sehe ich es auch 🙂